Dienstag, August 29, 2006

Todes-Cookies

Heute war der letzte Tag in der Kanzlei. Es ist üblich, dass bei Geburtstagen, Urlaub, etc eine Runde irgendwas ausgegeben wird. Der Referendar vor mir hat einen süßen Klebekuchen gebacken und ich habe mich für die schnellen und einfachen aber einprägsamen TODESCOOKIES entschieden. Sind auch gut angekommen und ich habe mit missionarischem Eifer auch das Rezept nach Verlangen raus gegeben.

Mein Anwalt hatte auch einen auf dem Tisch liegen, als wir die Endbesprechung abgehalten haben. In diesem Moment, mit Blick auf den Cookie, habe ich mir kurz vorgestellt, was wäre, wenn es tatsächlich ein Todescookie wäre.

Ich würde also aus dem Raum wandeln und der Gute man würde in den Cookie beißen, der sich just als sprengstoffbestückte Mine erweisen würde. Eine Kaumine oder Beißmine gewissermaßen. Das Exitusgebäck würde zuerst die Zähne zermalmen, um selbige dann wie eine Splittergranate durch den ganzen Kopf zu treiben. Die cookiebedingte Implosion würde die Augäpfel nach innen ziehen, nur um sie dann durch die unmittelbar anschließende Explosion durch die Nasenlöcher raus ploppen zu lassen.

Eine einzige Sauerei. Zum Glück bin ich raus bevor er reinbiß.
Was bin ich froh, aus dem Laden raus zu sein.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Yay Dude!

So einen Keks habe ich auch mal gegessen! Ein dürres kleines Männchen ist auf einem Festival halbnackt vor unserem Zelt erschienen und ihn mir verkauft...
War eine interessante Erfahrung - hat mich auch nur schlappe 1,4 x 10hoch17 Gehirnzellen gekostet...

DUDE ON!
M